Mittwoch, 22. Mai 2013

Mein neunter Geburtstag

Am Sonntag habe ich, die flotte Lotte meinen
 9. Geburtstag 
gefeiert.


Ich habe mich doch ganz gut gehalten, findet ihr nicht?!
Mein Alter sieht man mir wahrlich nicht an.
Auch meine Nase funktioniert noch sehr gut.
Als Frauchen mit meinem Geburtstagsgeschenk ankam, konnte ich mein Glück nicht fassen.
Dieser Duft, der in der Luft lag...


Hmmm, da lief mir doch glatt das Wasser im Mund zusammen.



Ein Schweineohrstreifen ganz für mich alleine.
Und das in einem Vegatarierhaushalt.
Wer hätte das gedacht.


Da habe ich im wahrsten Sinnes des Wortes Schwein gehabt.




Sonntag, 19. Mai 2013

Windbeutel mit Erdbeere-Sahne-Füllung

Gestern überkam mich die unbändige Lust Windbeutel zu machen.


Es war schon Jahre her, seit ich das leckere Gebäck zum letzten Mal gebacken hatte.
Windbeutel bestehen aus einem Brandteig.
Hier ist das Grundrezept:

250 ml Milch/Wasser
1 Prise Salz
50 g Fett
150 g Mehl
4-5 Eier

Zuerst wird die Milch (ich habe fettarme Milch genommen) mit dem Salz aufgekocht, die Margarine hinein getan und das Mehl auf einmal zugegeben.
Dann fleißig mit einem Kochlöffel rühren, gut abbrennen lassen, lieber etwas länger als zu kurz bis man einen schönen Teigkloß hat.
Danach wird ein Ei zugegeben und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes verquirlt.
Ziel ist eine schöne, homogene Masse.

Den Teig 20 Min. auskühlen lassen.
Die restlichen Eier einzeln zugegeben und verquirlen.
Ich habe 4 Eier genommen.
So sieht der Teig aus, wenn er fertig ist.




Anschließend wird der Teig in einen Spritzbeutel gefüllt und Kringel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gespritzt.



Meine Kringel hätten schöner sein können, aber mit Spritzbeutel hat einen Riss, weshalb ich auf eine Tülle verzichtet habe. (Sonst wäre der Teig herausgequollen)

Die Windbeutel werden 30-40 Minuten bei 180 Grad Umluft oder 200 Grad E-Herd gebacken.
Das Gebäck muss schön braun sein, damit die Oberfläche fest ist.
Sofort nach dem Backen mit einer Schere durchschneiden.



Auskühlen lassen und füllen.
Ich habe steif geschlagene Sahne, Erdbeeren und Schokostreusel verwendet.


Etwas Puderzucker darüber streuen und
 genießen.


Ich wünsche euch allen Frohe Pfingsten.

Samstag, 18. Mai 2013

Zwei neue Tuniken zu Pfingsten

Heute stelle ich euch trotz mangelnden Näherfolges meine neuen Tuniken vor.
Ob ich jemals eine davon tragen werde steht in den Sternen.
Der erste Stoff wirkt doch sehr matronenhaft und gesetzt.


Die zweite Tunika sieht eher wie ein Kaftan aus. :-)


Tja, hiermit erkläre ich die Mission "Tunika" offiziell für gescheitert.
Ich wünsche euch allen Frohe Pfingesten
und freue mich über
150 Leser.
Schön, dass ihr bei mir seid.

Montag, 13. Mai 2013

Tofu und ich

Bisher dachte ich immer: 
Tofu und Sissi sind nicht kompatibel.
Vor langen Jahren hatte ich Tofu einige Male ausprobiert und war schlichtweg angewidert.
Im Zuge meiner Ernährungsumstellung
 (nachzulesen unter "Einfach gut essen" auf meiner Seite
habe ich mich noch einmal an Tofu gewagt.
Denn man muss manchmal neue Wege gehen um seinen Horizont zu erweitern.
Also habe ich mich eingehend mit Tofu befasst und mich, so zu sagen, eines besseren belehrt.
Hilfreich war dabei der geräucherte Tofu.

Mittlerweile habe ich ein eigenes Rezept für Tofufrikadellen entwickelt, dass uns allen sehr gut schmeckt.
Benötigt werden dafür:

Gemüse nach Wahl, hier ein Stück Zucchini, eine Frühlingszwiebel, eine Möhre und eine kleine Stange Lauch.
1 Packung Räucher Tofu
1 Ei
Paniermehl
Margarine


Hier seht ihr den geräucherten Tofu in seiner vollen Pracht. :-)


Den Tofu schön zermanschen, das Gemüse fein schneiden, bzw. die Möhre raspeln und alles mit einem Ei und Paniermehl vermischen.
(Die Menge des Paniermehls richtet sich nach der Bindung)
Sieht schon besser aus, oder?


Dann Frikadellen formen


und in der Pfanne braten.


 Auf einem Teller anrichten


und manchmal muss eben auch etwas Ungesundes dazu...


Dazu passt ein leckerer Salat.
Ich könnte mir die Tofufrikadellen auch gut als Burger zwischen einem Hamburgerbrötchen vorstellen.
Auf Wunsch von Eva, gibt es das beim nächsten Mal.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Ein Kissen für ein Lieblingsbuch

Gestern habe ich einmal wieder fleißig genäht.
Aus rot-weiß kariertem Stoff habe ich eine Kissenhülle genäht und ein weißes Häkelherz zur Zierde angebracht.
Hier ist es.
Tadaaaaa



Und weil ich gerade so in Fahrt war, habe ich noch eine Buchhülle genäht.


Denn ein Lieblingsbuch und ein Kissen gehören unbedingt zusammen.


Ich wünsche allen weiblichen Lesern einen schönen Feier- und falls vorhanden, allen männlichen Lesern mit Kindern einen schönen Vatertag.

Montag, 6. Mai 2013

Es grünt so grün wenn schubidubidu

Alles neu macht der Mai.
Am Samstag war Gartenarbeit angesagt.
Mein lieber Mann hat in unserem winzig kleinen Gärtchen schwer geschuftet, während ich fleissig Anweisungen gegeben habe. :-)
So einiges musste verändert werden.
Diese Dame hier habe ich eigenhändig in den Baum gehängt.



Als Vorbereitung auf das große 
Garten-Auf-Vordermannbringen 
wurde fleißig gesät.
Endlich habe ich Verwendung für die bunten Eisstielchen gefunden.


Ein kleines neues Beet wurde eingerichtet.



Das Beet vor Evas Fenster bepflanzt.


Mein geliebter Kopf bekam ein Haarkleid aus Petunien.
Als Hut dient übrigens ein ausgedienter Wok.
Ja, Herr Raab, auch ich habe Ideen was man mit einem Wok, außer Kochen machen kann.


Einige Gemüsepflänzchen haben auch einen Platz auf der Terrasse gefunden.


Es ist noch einiges mehr gepflanzt worden, aber das zeige ich euch lieber wenn es in voller Blüte steht.
Nachher setzte ich mich auf die Bank in den Schatten, neben mein neues kleines Beet und lese 
"Die Plantage", ein Buch was mich ziemlich fesselt. 
Obwohl es ein dicker Schinken ist, habe ich es schon fast durch.
Bin nämlich ein Schnellleser.
Ich wünsche euch allen einen schönen sonnigen Tag, besser noch Woche.
Wir lesen uns.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Jeder Schrank braucht eine Borte?!

Alte Dinge öffnen mein Herz.
Ich mag gerne Sachen die eine Geschichte haben, wie z.B. die alte Kommunionstasse meines Vaters, der Mehlbehälter aus Emaille von der Oma meines Mannes oder deren altes Service.
Ich liebe Glasschütten und alte Überhandtücher.
Zu Schränken und Regalen gehören, wie ich finde Borten.
Wie ihr wisst, häkel ich viele Gardinen in der Filettechnik, aber auch immer wieder Spitzen und Borten.
Letztens habe ich eine neue Borte gehäkelt und sie einmal zur Probe an mein Schüttenregal halten lassen.
(der Festhalterin Eva sei Dank)


Gefällt sie euch?
Das zugegeben einfache Muster habe ich selbst entworfen.

Und nun öffne ich einmal meinen Bauernschrank für euch.
Die Borten hier sind nach einer Vorlage gehäkelt.


Hier noch einmal von weiter weg.
Komischerweise sieht es hier etwas unordentlich aus, obwohl ich doch gerade eben erst aufgeräumt habe.


So und nun mache ich mich wieder ans Schreiben, denn mein neuer Roman nimmt mich mehr und mehr gefangen. :-)